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Die Top 5 Gründe für Teambuilding

Aude Creveau

Teambuilding: Unternehmenserfolg braucht Teamgeist


Teamentwicklung und Fitness-Training haben etwas gemeinsam: Beide fordern Aufmerksamkeit und regelmäßiges Engagement. Sporadische Besuche im Sportstudio führen selten zu dauerhaftem Muskelaufbau. Teambuilding-Maßnahmen entfalten ihre Wirkung ebenfalls am Besten, wenn sie zur rechten Zeit eingesetzt werden.


Dieser Beitrag zeigt, welche positiven Effekte Teambuilding in Ihrem Unternehmen bewirkt. Außerdem erläutert der Text die wichtigsten Anlässe, in denen Maßnahmen zur Teamentwicklung nachhaltige Effekt erzielen.

Zum Einstieg: Entwicklungsphasen von Teams


Der Psychologe Bruce Tuckman entwickelte in den 1960er Jahren das bekannte Modell der Entwicklungsphasen von Teams.


Phase 1: Forming; in der Orientierungsphase treffen die Mitglieder erstmals aufeinander und lernen sich kennen.
Phase 2: Storming; ein Ringen um Positionen und Aufgaben beginnt. Konflikte stehen auf dem Programm.
Phase 3: Norming, das Ergebnis der Phase zwei; Regeln, Aufgabenverteilung und Positionen festigen sich.
Phase 4: Performing: Eine Zeit der Performance. Das Team arbeitet intensiv und erfolgreich.
Phase 5: Adjusting; projektbezogene Teams lösen sich wieder auf.
Diese Zyklen verlaufen nicht zwingend linear und treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf, etwa wenn ein neues Teammitglied hinzukommt oder ein Mitarbeiter sein Team verlässt. Um diese Prozesse optimal zu gestalten, gelten Maßnahmen zur Teamentwicklung als verlässliches Werkzeug in der Personalarbeit. Aktuell führt die Digitalisierung in Unternehmen zu vielfältigen Anlässen für Teambuilding-Maßnahmen.

Dazu zählen unter anderem:

  • ein Team übernimmt neue Aufgaben,
  • Change-Prozesse fordern Teams heraus,
  • internationale Vernetzung führt zu Missverständnissen und Kommunikationsproblemen,
  • Konflikte durch Regelverstöße treten auf oder
  • die Teamperformance sinkt.

Wie wirken Teambuilding-Maßnahmen? – Das erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

1. Teambuilding verbessert Kommunikation und Teamarbeit

Wenn Menschen zusammentreffen, treten immer wieder Missverständnisse und Konflikte auf. Der Psychologe Paul Watzlawick schrieb: Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch Schweigen transportiert Information. Kommunikation ist also mehrdeutig und störanfällig.


In der digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt existieren zahlreiche interkulturelle und projektbezogene Teams. Treffen verschiedene Kulturen innerhalb eines Teams aufeinander, birgt dies grundsätzlich ein erhöhtes Konfliktpotenzial.


Teamentwicklung wirkt solchen Tendenzen entgegen und vermeidet, dass sich Konflikte chronifizieren und die erfolgreiche Zusammenarbeit gefährden. Klare Kommunikation verbessert die Teamarbeit. Deshalb gilt: Genau wie die Teamleistung regelmäßig überprüft wird, sollten Personalverantworliche die Teamprozesse im Blick behalten.

2. Teambuilding steigert die Teamleistung


Klare Aufgabenverteilung und Regeln steigern die Performance der Teams. Egal, ob ein komplexes Problem nach einer kreativen Lösung ruft, oder ein Projekt schnellstmöglich abzuschließen ist: Ein gut eingespieltes Team mit engagierten Mitarbeitern löst die Aufgaben schneller und besser.


Kein Wunder, dass Team-Coachings in weiten Teilen der Wirtschaft einen festen Bestandteil der Personalentwicklung darstellen. Teambuildung sollte – genauso wie das Controlling von Umsatz und Unternehmenszielen – besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die Digitalisierung provoziert einerseits Ängste, technischer Fortschritt könne den Menschen aus der Arbeitswelt verdrängen. Die Realität zeigt: Ob Innovation gelingt hängt immer mehr von motivierten und engagierten Mitarbeitern ab. Maßnahmen zur Teamentwicklung sind in der Arbeitswelt 4.0 ganz klar eine Investition in die Zukunftsfähigkeit einer Organisation.

3. Engagement der Mitarbeiter erhöhen durch Teambuilding


Menschen setzen sich für eine Sache ein, wenn sie sich verantwortlich, anerkannt und zugehörig fühlen. Erfolgreiche Teamarbeit braucht engagierte Team-Mitglieder. Im hektischen Alltagsgeschäft gerät diese Tatsache immer wieder in Vergessenheit. Die Ursachen – etwa Termindruck, Change-Prozesse und hohes Arbeitspensum – liegen auf der Hand. Grund genug, sich die Fakten wieder ins Gedächtnis zu rufen.


Umso wichtiger scheint es, das Thema Teambuilding als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu etablieren. Dynamische Märkte und politische Spannungen fordern Unternehmen in hohem Maße. Eine Organisation kann diese Herausforderung nur mit flexiblen und engagierten Mitarbeitern bestehen.

4. Teambuilding: Kreativität und Innovation ermöglichen


Kreative Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln ist einer beschleunigten Wirtschaftswelt nicht einfach. Erfolgreiche Unternehmen brauchen leistungsfähige Teams, um im Wettbewerb zu bestehen. Im Profisport sorgen Coaches und Trainer dafür, dass Mannschaften ihr Potenzial optimal entfalten. In Unternehmen übernimmt die Personalabteilung diese Aufgabe.


Menschen entfalten ihr kreatives Potenzial am besten in einer positiven Atmosphäre. Unterschwellige Konflikte, Missverständnisse oder unklare Regeln produzieren Reibungsverluste. In einer dynamisch-disruptiven Zeit zählen solche Hindernisse zu den erfolgskritischen Faktoren. Der Einsatz für guten Teamgeist ist unabdingbar für nachhaltigen Erfolg.

5. Entwicklung einer aufregende Unternehmenskultur dank Teambuilding


In einer globalisierten Welt konkurrieren Unternehmen um engagierte und fähige Nachwuchskräfte. Dies gilt nicht nur für Großkonzerne – auch kleinere und mittelständische Unternehmer stehen vor der Herausforderung, Fachkräfte für sich zu begeistern und an sich zu binden.

Eine moderne und attraktive Unternehmenskultur beteiligt Mitarbeiter, statt sie als menschliche Ressource zu sehen, die je nach Bedarf wie eine Maschine hin- und hergeschoben wird.

Der Wandel hin zur nachhaltigen, modernen Unternehmenskultur gelingt nur, wenn die Menschen in der Organisation sie gemeinsam entwickeln.

Teamentwicklung spielt dabei eine wesentliche Rolle – zielt sie doch auf die Bausteine der Organisation: Gruppen und deren Mitglieder.


Maßnahmen zur Teamentwicklung fördern konstruktive Kommunikation innerhalb von Gruppen. Die Kollegen entwickeln mehr Verständnis füreinander und schaffen eine solide Vertrauensbasis. Diese Basis muss gepflegt, bei Bedarf repariert und weiter entwickelt werden. Auf diese Weise profitiert der einzelne Mitarbeiter genauso wie das gesamte Unternehmen.

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