Krankmeldung

Unter einer Krankmeldung wird die ärztliche Bescheinigung in schriftlicher Form verstanden, die erklärt, wieso ein Arbeitnehmer aus krankheitsbedingten Gründen verhindert ist seiner Arbeit nachzugehen.

Dabei muss sich der Arbeitnehmer an die Anzeige- und Nachweispflicht halten.

Anzeigepflicht

Laut § 5 Abs. 1 EFZG muss der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber unverzüglich bei einer vorliegenden Erkrankung kontaktieren. Das heißt, sobald der Angestellte merkt, dass es ihm nicht gut geht und er nicht zu Arbeit kommen kann, muss er sich bei seinem Arbeitgeber krank melden. Neben der Pflicht sein Fehlen zu melden, muss er außerdem angeben, wie lange die Fehlzeit voraussichtlich andauern wird.

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Vorgabe, wie die Krankmeldung auszusehen hat. Es müssen interne Vorgaben berücksichtigt werden, zum Beispiel bei wem und auf welche Art (per Mail, Telefon, SMS, Whatsapp ...) man sich krank melden muss.  

Nachweispflicht

Gemäß § 5 Abs. 1 S. 2 EFZ muss der Angestellte eine ärztliche Bescheinigung über seine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit vorlegen. Auf der Bescheinigung muss ebenfalls eine voraussichtliche Dauer festgelegt werden. Die Nachweispflicht muss bei jeglicher Art der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit an den Arbeitgeber weitergeleitet werden. Dabei ist es unwichtig, ob der Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Fortzahlung des Entgelts hat oder nicht.

Sollte ein Arbeitnehmer länger als drei Tage krank sein, so ist er ab dem vierten Krankheitstag verpflichtet einen Nachweis über seine Arbeitsunfähigkeit bei seinem Arbeitgeber vorzulegen. Die Nachweispflicht verlangt, dass der Angestellte seinem Arbeitgeber ein ärztliches Attest vorlegt.

A

  • Arbeitsunfall
  • Aufhebungsvertrag

B

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