Das HR-Lexikon von kiwiHR

Im HR-Lexikon von kiwiHR werden gängige Fachbegriffe aus der Personalwelt einfach erklärt. Finden Sie zusätzlich dazu praktische Tipps und Fallbeispiele.

  • Arbeitsunfall

    Als Arbeitsunfall (auch Wegunfall, Betriebsunfall oder Berufsunfall) wird ein Unfall bezeichnet, den ein Arbeitnehmer auf dem Weg zu bzw. von seiner Arbeit oder am Arbeitsplatz erleidet. Der Schaden muss dabei durch Einwirkung von außen während der versicherten Tätigkeit passieren, um als Arbeitsunfall zu gelten.
  • Aufhebungsvertrag

    Ein Aufhebungsvertrag stellt eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und -geber dar. Der Aufhebungsvertrag beschreibt die Beendigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses und kann jederzeit vereinbart werden. Es muss keine Kündigungsfrist beachtet werden. Beide Parteien müssen mit dem Aufhebungsvertrag einverstanden sein, um das Arbeitsverhältnis zu beenden.
  • Burnout

    Mit Burnout werden die psychischen Folgen einer starker Belastungen im Arbeitsumfeld beschrieben. Die betroffene Person fühlt sich dabei "ausgebrannt" und ist erschöpft, lustlos und überfordert aufgrund von Leistungsdruck oder Stress. Oft ist für einen Burnout nicht nur eine Ursache verantwortlich, sondern das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
  • Diversity Management

    Diversity Management bezeichnet einen Teilbereich des HR-Managements. Dabei wird versucht die Vielfalt des eigenen Personals (Kompetenzen, Fähigkeiten, Sprache, Herkunft, Weltanschauung, ...) zum Vorteil für das Unternehmen zu nutzen, während die Mitarbeiterbindung gesteigert wird. Gleichzeitig erscheint das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber für potenzielle Kandidaten.
  • Employer Branding

    Employer Branding beschreibt eine Unternehmensstrategie zur Image-Darstellung. Das Ziel ist es das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber nach außen darzustellen, damit eine positive Wahrnehmung der Firma entsteht. Dies soll zu einer Abhebung gegenüber der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt beitragen.
  • Fehlzeitenmanagement

    Das Fehlzeitenmanagement im Unternehmen umfasst alle Arten von hervorsehbaren und unvorhersehbaren Abwesenheiten, aufgrund dessen ein Mitarbeiter dem Arbeitsplatz fern bleibt. Dies kann zum Beispiel aus Gründen der Krankheit, Urlaub, Fortbildungen, Außendienst oder Homeoffice sein. Fehlzeiten sollten im Unternehmen strukturiert erfasst werden.
  • Krankmeldung

    Die Krankmeldung, auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung genannt, ist die schriftliche Bestätigung eines Arztes über eine festgestellte gesundheitliche Einschränkung einer Person. Die Bescheinigung erklärt, wieso eine Person an der Ausübung ihrer Arbeit verhindert ist.
  • Kurzarbeit

    Kurzarbeit bedeutet, dass Arbeitnehmer eines Unternehmens vorübergehend weniger arbeiten als in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart ist. Die Arbeitszeit kann bis auf null reduziert werden, wie das in vielen Unternehmen während der Corona-Krise der Fall war.
  • Kurzfristige Beschäftigung

    Eine kurzfristige Beschäftigung bezeichnet ein nicht-hauptberufliches Arbeitsverhältnis, das auf maximal drei Monate am Stück oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr beschränkt wird und gehört somit zu den geringfügig entlohnten Beschäftigungen.
  • Kündigungsfrist

    Wird ein Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgelöst, so muss die Regelung bzgl. der Kündigungsfrist beachten werden. Diese legt fest, wie lange der Arbeitnehmer im Unternehmen bleiben muss bzw. darf, bevor er es verlässt. Die Kündigungsfristen orientieren sich dabei an der Dauer der Betriebszugehörigkeit.
  • Mitarbeiterbeurteilung

    Mitarbeiterbeurteilung bezeichnet die systematische und planmäßige Beurteilung eines Arbeitnehmers innerhalb eines Unternehmens durch seinen Vorgesetzten. Dabei wird die Arbeitsleistung des Mitarbeiters, sein Verhalten und Ziele thematisiert. Das Gespräch zwischen Arbeitnehmer und -geber findet meist 1-2 Mal pro Jahr statt.
  • Mitarbeiterfluktuation

    Die Mitarbeiterfluktuation zeigt die Prozentzahl der Mitarbeiter an, die ein Unternehmen verlassen haben und durch neue Personen ersetzt wurden. Diese Kennzahl gibt Aufschluss über die Zufriendenheit der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur. Die Prozentzahl der Mitarbeiterfluktuation kann dabei Probleme identifizieren und bei der Beseitigung dieser helfen.
  • Mutterschutz

    Zum Mutterschutz zählen alle gesetzlichen Vorgaben, welche die Mutter und ihr Kind während der Schwangerschaft und nach der Geburt schützen. Beschäftigungsverbote der Mutter vor und nach der Entbindung, Kündigungsschutz und Mutterschaftsgeld zählen hierzu.
  • Onboarding

    Das Onboarding neuer Mitarbeiter ist ein Prozess, der vor dem Einstieg des neuen Mitarbeiters beginnt und sich im Regelfall durch die ersten Monate des Angestellten-verhältnisses zieht, um best-mögliches Einarbeiten für den neuen Mitarbeiter zu ermöglichen.
  • Personalmanagement

    Das Personalmanagement umfasst alle Aufgaben der Personalplanung, Personalentwicklung, Personalführung und Personalverwaltung: Recruiting und Betreuung von Mitarbeitern, Gestaltung des Arbeitsklimas und Fokusierung aller Arbeitskräfte auf das Unternehmens-ziel. Zu den Zielen zählen Sicherung der Arbeitsproduktivität, Arbeitsplätze, Arbeitsfähigkeit und Arbeitsmotivation.
  • Sabbatical

    Das Sabbatical ist ein Arbeitszeit-modell, das einen längeren Sonderurlaub oder eine berufliche Auszeit beschreibt. Die häufigsten Gründe sind Weiterbildung, Reisen, berufliche Neuorientierung oder Burnout-Vorbeugung. Die Dauer des Sabbaticals wird meist durch ein Arbeitszeitguthaben auf einem eigenen Zeitkonto verwaltet.
  • Spesen

    Befindet sich ein Mitarbeiter auf einer Geschäftsreise, entstehen für ihn Mehrkosten für seine Verpflegung und Versorgung: Er schläft in einem Hotel, isst auswärts und gibt mehr Geld als an seinem gewöhnlichen Arbeitsort aus. Für diesen Verpflegungsmehraufwand kann der Arbeitnehmer Spesen erhalten, d.h. pauschale Geldbeträge, die diese Ausgaben zurückerstatten.
  • Wiedereingliederung

    Die Wiedereingliederung bezeichnet die Maßnahmen zur Rückkehr eines Mitarbeiters, der lange Zeit - z.B. wegen Krankheit - ausgefallen ist, in das tägliche Arbeitsleben. Dabei ist die Wiederein-gliederung Teil der Rehabilitation im beruflichen Bereich. Es erfolgt eine schrittweise Heranführung der ausgefallenen Mitarbeiters an das frühere Arbeitspensum.

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