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Burnout

Was ist Burnout? 

Der Burnout zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. (1, 2)

Dabei ist Stress eine häufige Ursache für diese Art von psychischer und physischer Belastung. Allerdings muss nicht die hohe Anzahl an Arbeitsstunden alleine zu der Erschöpfung führen. Häufig gibt es mehrere Gründe, die das Unwohlsein einer Person auslösen. Viele negative Emotionen entstehen dann in dem Betroffenen und können über länger anhaltenden Zustand zum Burnout führen.

Das Problem: Anstatt sich auszuruhen, abstriche zu machen und Aufgaben abzugeben oder einfach offen zu kommunizieren, dass es einem nicht gut geht, versuchen viele Arbeitnehmer diesen Zustand einfach zu vertuschen. Wegen des angestiegenen Leistungsdruck fühlen sich viele Arbeitnehmer gezwungen, das Unwohlsein zu verstecken und weiter zu arbeiten. Sie wollen noch mehr leisten, noch besser werden und keine Schwäche zeigen oder gar zugeben, dass es ihnen nicht gut geht. Der Leistungsdruck kann aber auch zu einer Überforderung führen. Langfristig kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken.

Wie entsteht Burnout ? 

Im Zuge der Digitalisierung und der dadurch entstandenen Schnelllebigkeit in der Arbeit, aber auch durch flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice sind die Grenzen zwischen Privat und Beruf nicht mehr klar. Durch die erhöhte Fokussierung auf die Arbeit gerät das Verhältnis von Berufs- und Privatleben aus dem Gleichgewicht. Das äußert sich darin, dass es für den Beteiligten nur sehr schwer ist abzuschalten. Ruhephasen können während der Freizeit nicht genutzt werden, der Stresspegel steigt damit zusätzlich.

Doch statt mit der Arbeit aufzuhören und sich davon zu distanzieren oder sich Hilfe zu suchen, verdrängen viele Betroffenen den Zustand. Die Folge: Überlastung, Müdigkeit, Erschöpfung, Hilflosigkeit – anstatt diese Signale zu beachten, arbeiten viele Arbeitnehmer weiter - bis der Burnout eintritt. 

Quelle:

1) Techniker Krankenkasse (2018). Gesundheitsreport 2018 Arbeitsunfähigkeiten. Verfügbar unter: https://bit.ly/2Xy6Gdm 

2) Statista (2019). Anteile der zehn wichtigsten Krankheitsarten an den Arbeitsunfähigkeitstagen in Deutschland in den Jahren 2012 bis 2018. Verfügbar unter: https://bit.ly/30upiN8

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